Userfriendly Preparation and Presentation of Network Performance Data of Mobile Networks [GSM/GPRS/UMTS]
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Sebastian Holzer
- Abgabedatum: Mai 2004
- Umfang: 102 Seiten
- Dateigröße: 1,2 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Technikum Wien Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9033-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9033-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9033-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Holzer, Sebastian Mai 2004: Userfriendly Preparation and Presentation of Network Performance Data of Mobile Networks [GSM/GPRS/UMTS], Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Netzwerk, Usability, Software, MIMO, HSDPA
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Diplomarbeit von Sebastian Holzer
Einleitung:
Die Einführung der Technologie UMTS steht bei der Firma tele.ring kurz vor der Einführung in den Massenmarkt. Von dieser Technologie versprechen sich alle Netzbetreiber starke Zuwächse und Verbesserungen der Services. Network Performance Daten und Monitoring ist eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung und den Ausbau eines UMTS-Netzes. Um dem Benutzer einen gewissen Grad an Qualität zu bieten, muss das Netz immer erweitert und an die neuen Bedürfnisse der Benutzer angepasst werden. Auf Basis der Network Performance Daten können diese getätigt und gleich kontrolliert und geändert werden.
Die neue Technologie UMTS stellt die Netzbetreiber vor neue Herausforderungen in allen Bereichen. Auch der Bereich Network Performance steht diesen Herausforderungen gegenüber. Um ihnen gewappnet zu sein, müssen schon vor der Einführung der neuen Technologie Vorbereitungen getroffen werden, die einen reibungslosen Wechsel ermöglichen. Vor allem in Bezug auf das neue Verhalten der Zellen unter Last sind bei der Network Performance neue Maßstäbe zu setzen. Da diese Maßstäbe noch nicht genau definiert werden können, muss man sich langsam an die optimalen Werte herantasten.
Gang der Untersuchung:
Diese Diplomarbeit evaluiert die Aspekte der Usability im Zusammenhang mit der Auswahl bzw. Erweiterung einer Network Performance Software für tele.ring.
Dazu wird im ersten Teil die Architektur eines UMTS Netzes als Beispiel für ein Mobilfunknetz beschrieben, auf das Thema Network Performance Bezug genommen, und auf Quality of Service eingegangen, welches oftmals als Network Performance missverstanden wird.
Im zweiten Teil geht es um das Thema Usability. Dieses Thema ist bei der Auswahl einer Software von großer Bedeutung. Da die Network performance Software ein Informationssystem ist, wird auf die speziellen Anforderungen derselben Rücksicht genommen.
Der dritte Teil beschäftigt sich mit der Praxis, und damit mit der Erstellung, Auswertung und Interpretation eines Fragebogens, der zum Thema Network Performance an Mitarbeiter von tele.ring verschickt wurde. Zusätzlich dazu wird auch zu einem Experteninterview, welches leider nicht die erwünschten Ergebnisse lieferte, Stellung genommen. Abschließend werden wirtschaftliche Überlegungen zur Anschaffung einer Network Performance Software angestellt und ein kurzer Ausblick auf Veränderungen gegeben, die die neuen Technologien (HSDPA, MIMO) in Bezug auf Network Performance mit sich bringen werden.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | 8 | |
| I. | Network Performance | 10 |
| 1. | Architektur des UMTS Netzes | 12 |
| 1.1 | UTRAN | 14 |
| 1.1.1 | Node B | 14 |
| 1.1.2 | Radio Network Controller (RNC) | 15 |
| 1.1.3 | Handover | 16 |
| Hard Handover | 16 | |
| Soft Handover | 17 | |
| Softer Handover | 18 | |
| 1.1.4 | Schnittstellen | 18 |
| 1.1.5 | Zellatmung | 19 |
| 1.2 | Core Network | 21 |
| 1.2.1 | CS Domäne | 21 |
| Mobile Switching Center (MSC) | 21 | |
| Home Location Register (HLR) | 22 | |
| Authentication Center (AuC) | 23 | |
| Equipment Identity Register (EIR) | 23 | |
| 1.2.2 | PS Domäne | 24 |
| Serving GPRS Support Node (SGSN) | 24 | |
| Gateway GPRS Support Node (GGSN) | 25 | |
| Border Gateway | 25 | |
| Charging Gateway Function (CGF) | 25 | |
| GPRS-Backbone | 25 | |
| 2. | Wozu Network Performance? | 27 |
| 3. | Funktionsweise eines Network Performance Systems | 28 |
| 3.1 | Operation and Maintenance Center | 30 |
| 3.2 | Switch Commander | 30 |
| 3.3 | Network Performance Software | 31 |
| 3.3.1 | Parser | 32 |
| 3.3.2 | Loader | 32 |
| 3.3.3 | Performance Database | 32 |
| 3.3.4 | Summary Scripts | 32 |
| 3.3.5 | Archiver | 33 |
| 3.3.6 | Reporting Module | 33 |
| 3.3.7 | Alarming Module | 33 |
| 4. | Quality of Service | 35 |
| 4.1 | Dienstgüte | 36 |
| 4.1.1 | End to End Service | 36 |
| 4.1.2 | UMTS Bearer Service | 38 |
| 4.1.3 | CN Bearer und Radio Access Bearer | 38 |
| 4.2 | Verkehrsklassen | 38 |
| 4.2.1 | Konversationsklasse | 39 |
| 4.2.2 | Streaming-Klasse | 40 |
| 4.2.3 | Interaktive-Klasse | 40 |
| 4.2.4 | Hintergrund- Übertragung | 40 |
| II. | Usability | 41 |
| 5. | Begriffsabgrenzung | 43 |
| 5.1 | Informationssystem | 43 |
| 5.2 | Benutzerschnittstelle | 44 |
| 5.3 | Benutzerfreundlichkeit | 44 |
| 5.3.1 | Bedeutung der Benutzerfreundlichkeit | 44 |
| 5.3.2 | Aspekte der Benutzerfreundlichkeit | 46 |
| Erlernbarkeit | 46 | |
| Stabilität des Erlernten | 47 | |
| Effizienz | 48 | |
| Fehlertoleranz | 50 | |
| Subjektive Zufriedenheit | 50 | |
| Beachtung der Zielgruppe | 51 | |
| 6. | Die Tendenz zum Minimalismus | 53 |
| 7. | Ziele eines Informationssystems | 55 |
| 8. | Besondere Anforderungen an ein Network Performance Tool | 56 |
| 8.1 | Kooperation mit Network Equipment Provider | 56 |
| 8.2 | Automatisierung | 57 |
| 8.3 | Reporting | 57 |
| III. | Die ”perfekte“ Network Performance Software? | 58 |
| 9. | Vorgehensweise | 60 |
| 10. | Ergebnisse der Umfrage | 62 |
| 10.1 | Anforderungen an die Usability | 64 |
| 10.1.1 | Geschwindigkeit | 64 |
| 10.2 | Anforderungen an die Funktionalität | 67 |
| 10.2.1 | Grafische Darstellung | 67 |
| 10.2.2 | Automatische Reports | 67 |
| 10.2.3 | Offline Verfügbarkeit | 68 |
| 10.2.4 | Exportmöglichkeit | 68 |
| 10.2.5 | Technologische Weiterentwicklung | 69 |
| 10.3 | Checkliste | 70 |
| IV. | Wirtschaftliche Betrachtungen | 72 |
| 11. | Die neue Network Performance Software | 74 |
| 11.1 | Anschaffung einer neuen Network Performance Software | 74 |
| 11.1.1 | Folgekosten | 75 |
| 11.2 | Inbetriebnahme einer Network Performance Software | 75 |
| V. | Diskussion und Ausblick | 77 |
| 12. | Weiterführende Webliographie | 79 |
| 12.1 | Mobilfunk | 79 |
| 12.2 | Usability | 80 |
| VI. | Anhänge | 81 |
| A. | Fragebögen | 83 |
| B. | ”MoniToo“ | 87 |
| Glossar | 92 | |
| Literaturverzeichnis | 98 |
5. Begriffsabgrenzung vor. Sowohl MS-DOS (im Fall von Microsoft) als auch die LinuxKommandozeile waren und sind f¨r unerfahrene Benutzer kaum eine u Alternative. Ideally, products would have no learning curve: users ” would walk up to them for the very first time and achieve instant mastery.“ [Tog98] Benutzer sollten nach M¨glichkeit schon auf den ersten Blick den Eino druck haben, das System zu verstehen. Dies gilt sowohl f¨r den sprachu lichen Inhalt, als auch f¨r die Navigationsstruktur. u Ein geeignetes Mittel, m¨glichst schnelle Erlernbarkeit zu gew¨hrleio a sten, ist, sich an Konzepten zu orientieren, die Benutzer bereits kennen. Diese k¨nnen entweder aus ihrem allt¨glichen Leben oder aus ihrer o a Erfahrung mit anderen Informationssystemen stammen. [...]
Mit der Zeit haben sich sechs Punkte herauskristallisiert, durch die Benutzerfreundlichkeit gut abgedeckt ist (Vergleiche dazu [ISO02]). • Erlernbarkeit • Stabilit¨t des Erlernten a • Effizienz • Fehlertoleranz • Subjektive Zufriedenheit • Beachtung der Zielgruppe Erlernbarkeit Erlernbarkeit ist ein zentraler Aspekt der Benutzerfreundlichkeit. W¨hrend es in den Anfangszeiten der Informatik durchaus ublich war, a ¨ dass Benutzer erfahren im Umgang mit Maschinen waren und zum gr¨ßten Teil uber umfassende Ausbildung im IT-Bereich verf¨gten, hat o u ¨ sich dieser Benutzerkreis mittlerweile sehr stark ausgeweitet. Viele neue Benutzern sind kaum einschl¨gig ausgebildet oder erfahren a bzw. bereit, die monet¨ren sowie nicht monet¨ren Kosten, die mit der a a Erlangung des n¨tigen Wissens verbunden sind, in Kauf zu nehmen. o Die Wahrscheinlichkeit, sowohl der beruflichen, als auch der privaten Verwendung von Informationstechnik h¨ngt somit vor allem davon ab, a wie schnell sie erlernt werden kann. Das Unternehmen Microsoft hat beispielsweise seinen Aufstieg nicht zuletzt auch der Konzentration auf die leicht erlernbare, grafische Benutzerschnittstelle Windows zu verdanken. Auch Linux stieß erst dank dem K Desktop Environment (KDE) in den Heimanwendermarkt [...]
5. Begriffsabgrenzung Einige Beispiele dieser Sichtweise sind zu trauriger Ber¨hmtheit geu langt: • Reaktorunfall von Three Mile Island im Jahr 1979 - durch ineffiziente Gestaltung des Alarmsystems stand ein Sicherheitsventil 2 Stunden offen. [Wik04] • Abschuss eines iranischen Airbus durch die USS Vincennes auf Grund einer Fehlfunktion des Abwehrsystems und falscher Wahrnehmung der gelieferten Daten. • Fehler in der Londoner Ambulanzsoftware f¨hrten zu permanenu ter Fehlbedienung und damit zu Gefahr f¨r die Patienten u Aber auch abseits von Katastrophen gibt es ausreichend Gr¨nde, bei u der Informationssystementwicklung auf Benutzerfreundlichkeit zu achten. Grunds¨tzlich ist es zur Optimierung des Informationssystems n¨tig, a o den Nutzen f¨r die Benutzer zu maximieren. Je gr¨ßer dieser Nutzen u o ist, desto eher werden sie das Programm einsetzen und kaufen. Informationssystementwickler k¨nnen dabei an zwei Punkten ansetzen. o Zum Einen, indem sie den Nutzen durch die Erf¨llung m¨glichst aller, u o selbst der unbewussten Bed¨rfnisse erh¨hen, wobei diesbez¨glich beu o u sonders die Funktionalit¨t entscheidend ist. a Zum anderen k¨nnen sie den Nutzen erh¨hen indem sie den Aufwand o o (Kosten, Zeit und Anstrengungen), der zur Nutzung n¨tig ist, minio mieren. Diesem zweiten Punkt liegt das Konzept der Benutzerfreundlichkeit zu Grunde. [...]
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